Baden Geschichte

A-2500_Baden_Niederösterreich_Wappen

Baden ist einer der besten Kurorte Österreichs. Er war  schon in der Zeit des Römischen Reichs unter dem Namen  Thermae Pannonicae (lat.) bekannt. Die heissen Schwefelquellen wurden von den Römern benutzt (lat.- Itinerarium Antonini). Heutzutage funktionieren die Badehäuser “Römische Thermen” ganzjährig. Es gibt in Baden insgesamt fünfzehn Badehäuser, dreizehn von denen warm sind – dank dessen hat die Stadt ihren Namen bekommen. Die Wassertemperatur in warmen Badehäusern schwankt zwischen  22 °C und 36 °C, und sein Hauptbestandteil ist Kalziumsulfat. Die meisten Quellen, die vor allem für das Baden benutzt werden, liegen am Fusse des Berges Calvarienberg  (ungefähr 326 m hoch), der aus dem dolomitisiertem Kalkstein besteht.

Wie schon erwähnt, ist Baden schon seit den Zeiten der Römer bekannt, deren Okkupationsspuren bisher erhalten geblieben worden sind. Die Ansiedelung wird zum ersten Mal  in alten Zeugnissen von Jahr 869 unter dem Namen Padun erwähnt. Das Stadtrecht wurde Baden im Jahr 1480 verliehen. Obwohl die Stadt zu verschiedenen Zeiträumen von den Ungarn und Türken ausgeraubt wurde, erlebte sie in kurzer Zeit wieder und wieder den wirtschaftlichen Aufschwung. Baden hat für mehrere Mitglieder der österreichischen kaiserlichen Familie als Sommerresidenz gedient, hier wurden zahlreiche prächtige Villen gebaut, eine der bekanntesten von denen die von dem Kaiser Österreichs Franz den Ersten ist.

In Baden gibt es einen Kursaal, eine Pfarrkirche, die im späten gotischen Stil erbaut worden ist, und ein Rathaus, wo sich die Stadtarchiven befinden. Hier findet man die grössten Kasinos Europas, das grösste Rosarium Österreichs und das Kaiserschloss. Baden ist von ungefähr 120 Weingärten umgeben, da gibt es rund 70 Weinrestaurants, die sogenannten Heuriger.

In der Stadt gibt es mehrere Parks, sie ist von malerischen Gegenden umgeben, die populärste von denen das Helenental ist. Unweit von Baden wird es von der Aquäduktbrücke der Wiener Wasserleitung gekreuzt. Vor dem Eingang der Brücke, am rechten Ufer sieht man die Schlossruinen des Schlosses Rauheneck von dem 12.Jahrhundert. Bei der Gründungssohle der Aquäduktbrücke befindet sich Chateau Weilburg, das in den Jahren 1820—1825  von dem Erzherzog Österreichs Karl, dem Sieger der Schlacht bei Aspern, gebaut worden ist. Gegenüber dem Schloss am linken Ufer sieht man das ruinierte Schloss Rauhenstein, das auch aus dem 12.Jahrhundert stammt. Ungefähr 6 km talaufwärts liegt Mayerling — das Jägerhaus, wo im 1889 die getötenen Kronprinz Österreichs Rudolf und Baronesse Mary von Vetsera gefunden worden waren. Noch höher befindet sich Alland, von dem der Weg zur alten, aber gut erhalten gebliebenen Abtei Heiligenkreuz führt. Zur Abtei gehört auch die im 11.Jahrhundert im romanischen Stil gebaute Kirche  mit mehreren schönen Klöstern und Gräbern von der Familie Babenberg. Der höchste Punkt in der Umgebung von Baden ist der Berg Hoher Lindkogel  (ungefähr 861 m hoch), der von den Einheimischen  Eisernes Tor genannt wird. Für den Aufstieg auf den Berg braucht man mehr als drei Stunden.
Der Komponist Ludwig van Beethoven ist auch mehrmals in Baden abgestiegen, viele von seinen Residenzen sind hier noch heute zu sehen. Ihre Adressen: Antonsgasse 4, Breitnerstrasse 26, Frauengasse 10, Johannesbadgasse 12, Kaiser Franz Ring 9, Rathausgasse 10 (Museum) und Weilburgstrasse 13. Badener Stadttheater wurde im 1909 von Ferdinand Fellner gebaut, hier sieht man vor allem Operetten. Im November 2010 wurde in Baden die Zugverbindung für Touristen gestartet. Der City Zug Baden befährt das historische Zentrum und die benachbarte Weinstadt Soos.

Nachdem die Stadt vom grossen Stadtbrand im Jahr 1812 vernichtet wurde, hat man sie intensiv im Biedermeierstil nach Planen des Architekts Joseph Kornhäusel neu ergebaut. Aus diesem Grund nennt man manchmal Baden Biedermeierstadt. Während des Ersten Welstkrieges (1914—1918) befand sich  die Kriegsleitung der kaiserlich-königlichen Armee des Österreichischen Reichs auch zeitlich in Baden. Seitdem in der Stadt das erste Kasino im 1934 eröffnet wurde, gehört sie zu den wichtigsten SPA-Kurorten Österreichs. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Österreich von der Armee der Alliierten besetzt war (1945—1955), diente Baden als Stabsquartier der Sowjetischen Armee.

Mehr Informationen finden Sie auf:

www.baden.at, www.austria-all.ru
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